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Wettbewerbssiegerprojekt VS Mariagrün - Schönbrunngasse

Vorreiterprojekt mit Passivhaus-Energiestandard



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Voll aktiv zur ersten Volksschule mit Passivhaus-Standard

Als erste Grazer Schule wird die neue Volksschule Mariagrün Passivhaus-Energiestandard aufweisen. Den baukünstlerischen Wettbewerb holte sich das Vorarlberger Büro Berktold Kalb aus Dornbirn - aus 167 Einreichungen!


Eine Volksschule mit acht Klassen und Platz für neue Lehr- und Lernformen sowie einem Turnsaaltrakt, das Ganze noch dazu energieoptimiert im Passivhausstandard - das sind die Eckdaten der neuen Volksschule Mariagrün, die ab nächstem Jahr in der Schönbrunngasse entstehen soll. Beim eben entschiedenen EU-weit ausgeschriebenen, anonymen zweistufigen baukünstlerischen Wettbewerb setzte sich unter nicht weniger als 167 eingereichten Projekten aus sechs Staaten das Vorarlberger Team Berktold Kalb Architekten aus Dornbirn vor dem Grazer projekt.cc ZT-Architektur DI Harald Kloiber ZTeU sowie Fasch &Fuchs ZT-GmbH., Wien, durch.



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Ein Blick ins Innere. Rendering: Berktold Kalb Architekten



Neuer Standort für achtklassige Volksschule

Die hohen gesetzlichen Ansprüche an den künftigen Standort für eine mit acht Klassen geführte Volksschule Mariagrün hätten am bisherigen Standort in der Mariagrünerstraße aus städtebaulichen Dichtegründen nicht umgesetzt werden können. Deshalb wird der Neubau in der Schönbrunngasse entstehen, wo in unmittelbarer Nachbarschaft ein Kindergarten im ehemaligen Sanatorium und seit kurzem eine neu errichtete Kinderkrippe bereits für die Kinderbetreuung zur Verfügung stehen. Somit wird die Schule eine ideale Ergänzung für das Bildungs- und Kinderbetreuungsangebot an diesem Standort bilden. Außerdem befindet sich das dortige Grundstück bereits im Eigentum der städtischen Tochtergesellschaft GBG.



Ausführung in Passivhaus-Standard

Der Baubeginn ist für Beginn des Jahres 2012 geplant, die reinen Baukosten exklusive Steuer und Einrichtung belaufen sich laut Auslobung auf 4,2 Millionen Euro. Mit ihrer Energieeffizienzklasse A++ erreicht die neue Schule Passivhausstandard - als erste Volksschule der Stadt, wie Stadtbaudirektor DI Mag. Bertram Werle als Moderator der heutigen Präsentation stolz anmerkte. Das bringt außer dem gesenkten Energiebedarf für Kinder und Lehrkräfte auch den Vorteil einer permanenten Frischluftversorgung, ohne dass dafür im Winter immer wieder die Fenster aufgerissen werden müssen.



Siegerprojekt überzeugte mit vielen Vorzügen

Die Juryvorsitzende Arch. Mag. Sonja Gasparin und ihr Stellvertreter Arch. DI Adolph-Herbert Kelz lobten vor allem die Klarheit des Siegerprojekts in Struktur, Platzierung in die Topografie des Geländes und in den Details, mit dem das junge Vorarlberger Team viele „alte Hasen" ausgestochen habe. Imposante Zahl am Rande: Allein beim Architektur-Wettbewerb wurde eine Wirtschaftskraft von rund drei Millionen Euro umgesetzt! Das siegreiche Architekturteam mit DI Christoph Kalb, DI Philipp Berktold und DI Susanne Bertsch erläuterte seinen Entwurf im Detail - und betonte, sich an dem Wettbewerb nur beteiligt haben, weil nicht nur das Projekt der Schule interessant, sondern auch die Vorbereitung des Bewerbs seitens der Stadtbaudirektion höchst professionell gewesen sei. In ihrem Entwurf hatten sie auch die Einbeziehung des mittlerweile als Kindergarten genutzten, denkmalgeschützten ehemaligen Sanatoriums und die Erhaltung schützenswerter Bäume berücksichtigt.



Ausstellung Wettbewerbsprojekte

Alle Wettbewerbsbeiträge sind noch bis 25. März Montag bis Freitag, jeweils 8 bis 15 Uhr, im Bauamtsgebäude, Europlatz 20, 1. Untergeschoß, ausgestellt.

 




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