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Nächster Meilenstein für die Smart City Graz



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Präsentierten den Siegerentwurf für die "Cool City": von links Stadtbaudirektions-Projektleiter DI Kai-Uwe Hoffer, Investor DI Jörg Jandl, Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, der siegreiche Architekt DI Georg Eder und Stadtbaudirektor DI Mag. Bertram Werle. (Foto: Stadt Graz/Fischer)


Mit dem Teilbereich „Cool City", der auch ein Studierendenheim, Wohnungen, Geschäfte und Grünraum umfasst, wird für die Smart City Graz der nächste Meilenstein gesetzt. Den Architekturwettbewerb gewann das Grazer Büro Georg Eder.

Ein Studierendenheim mit rund 220 Betten, mehr als 100 Wohnungen, ein Supermarkt und weitere Flächen für Nahversorger, ein Café, ein Kindergarten und eine Kinderkrippe sowie ein Teil des geplanten öffentlichen Parks - das sind die Eckdaten des Projekts „Cool City", das als Bestandteil der Smart City Graz-Waagner Biro in den kommenden Jahren gleich gegenüber der Helmut List Halle aus dem Boden wachsen wird. Den Architekturwettbewerb, den Investor DI Jörg Jandl gemeinsam mit der Stadtbaudirektion Graz ausgelobt und abgewickelt hatte, gewann das Büro des jungen Grazer Architekten DI Georg Eder, der nicht nur ein qualitativ hochwertiges, sondern auch realisierbares Projekt für diese prominente Ecke des neuen Stadtquartiers entwarf.

Nagl: „Westen wird zum coolen Stadtteil"

Bei der Präsentation des Siegerprojekts im Rathaus betonte Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl als Bau- und Planungsreferent die steigende Bedeutung des Grazer Westens als „cooler Stadtteil", zu dem das Projekt Smart City als österreichische Modellregion wesentlich beitrage. Aber mehr als das: „Das ist auch eine Art Vor-Test für das Reininghaus-Areal, wo wir den emissionsarmen, ressourcenschonenden, energieeffizienten und zukunftsfähigen Stadtteil weiterdenken werden. Das Projekt wird und soll ja auch nicht mehr aufzuhalten sein!" Wie sich die Stadt verändere, zeige sich am besten in dem betreffenden Areal nahe des Hauptbahnhofs: „Vor 100 Jahren war das eine Industriezone, in der es völlig undenkbar gewesen wäre, dass da jemals Menschen leben könnten!" Jetzt aber entstehe rund um die Nutzungen Kultur - in Form der benachbarten Helmut List Halle - und Forschung mit dem gerade in Bau befindlichen Science Tower eine Weiterentwicklung und Aufwertung. Zur bestmöglichen Anbindung an den Öffentlichen Verkehr werde eine Straßenbahn in die Smart City gelegt, Angebote wie E-Mobility, Carsharing, Energieaustausch im Areal und viel Grün sollten den entstehenden Stadtteil prägen.

 



Werle: „Urbanes Zentrum im Westen"

Für Stadtbaudirektor DI Mag. Bertram Werle wird dank der aktuellen Entwicklungen aus der bisherigen Rückseite des Hauptbahnhofs eine neue Vorderseite: „Westlich der Bahn entsteht ein neues urbanes Zentrum, das angesichts stark wachsender Bevölkerungszahlen von Graz mit 4.600 zusätzlichen Hauptwohnsitzen allein im Vorjahr auch gebraucht wird!" Ein urbaner Nutzungsmix werde dafür sorgen, dass keine unnötigen Verkehrswege erzeugt werden, weil man alle Bedürfnisse des Alltags bin hin zum öffentlichen Park gleich im Umfeld vorfinde. Dabei setze Graz immer stärker auf das Instrument der Vertragsraumordnung, bei der in Abstimmung mit den InvestorInnen zum beiderseitigen Nutzen Rahmenbedingungen wie Mobilität oder Nutzungsmix im Vorfeld geregelt werden. Die Smart City werde auch einen neuen Schulstandort beherbergen - mit einer 16-klassigen Volksschule sowie einer Neuen Mittelschule mit 12 Klassen. Der Projektleiter der Smart City in der Stadtbaudirektion, DI Kai-Uwe Hoffer, ergänzte, man setze auf die neuen Strategien der Stadtentwicklung in jenen Gebieten, in denen eine sinnvolle Verdichtung möglich sei, weil die Innenentwicklung viel nachhaltiger sei. Die vielen Förderungen, die Graz dank innovativer Projekte an Land ziehen könnte, seien wichtige Entwicklungsimpulse für die Stadt.



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So soll die "Cool City" in der Waagner-Biro-Straße aussehen. (Rendering: Arch. DI Georg Eder)



Investor Jandl: „Leistbare Mietwohnungen"

Geschäftsführer DI Jörg Jandl, der mit seiner CC Cool City GmbH & Co KG vor einem Jahr das Grundstück in der Waagner-Biro-Straße erstanden hatte, will durch überlegte Einbeziehung von Altbestand und Sanierung im Rahmen der Förderrichtlinien des Landes Steiermark rund 14.500 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche schaffen. Das Siegerprojekt des Wettbewerbs nach dem Grazer Modell, zu dem er in Kooperation mit der Stadtbaudirektion acht Architekturbüros eingeladen hatte, überzeuge nicht nur durch seine Qualität, sondern auch durch seine Durchlässigkeit, die klimalogogische Vorteile bringe. Der Wohnbereich werden vor allem kleinere Mietwohnungen zu leistbaren Preisen bringen, die geplanten Investitionen bezifferte Jandl mit rund 30 Millionen Euro. Derzeit arbeite man am Bebauungsplan und der Projektentwicklung. Ein Kernstück sei der erste Teil des geplanten öffentlichen Parks der Smart City, der auch eine durchgängige Fuß- und Radwegverbindung bis zum Plabutsch schaffe.



Architekt Eder: „Qualität trotz Dichte"

Der siegreiche Architekt DI Georg Eder sprach von einem prägenden Standort, den es in dem Wettbewerb zu entwickeln gegolten habe. Die Funktionen vom Studierendenheim über die Wohnungen bis hin zu den Geschäfts- und Gastronomiezonen werden in vier gesonderten Baukörpern untergebracht. Dank der einfachen Grundstruktur komme der Fassadenqualität eine entscheidende Rolle zu. Ein ruhiger Innenhof sowie zahlreiche halböffentliche und öffentliche Zonen sorgen trotz der hohen Dichte für Qualität.

Alle acht Wettbewerbsprojekte sind noch bis Freitag, 19. Juni, 12 Uhr, in der Ganggalerie der Stadtbaudirektion, Europaplatz 20, 5. Stock, ausgestellt.



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Architekt DI Georg Eder erklärte die Vorteile seines Siegerprojekts. (Foto: Stadt Graz/Fischer)




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