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Hoppla, Zwillinge: Zwei neue Jugendzentren



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Präsentierten heute die Siegerentwürfe der beiden künftigen Jugendzentren: v. l. Stadtbaudirektor DI Mag. Bertram Werle, Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, die siegreiche Grünanger-Architektin DIin Bettina Zepp, Bürgermeister-Stellvertreterin Mag.a Dr.in Martina Schröck, die siegreichen ECHO-Architekten DI Bernd Pürstl und DI Herwig Langmaier, GBG-Prokurist Bernd Weiss sowie Jugendamts-Referatsleiter Mag. Markus Schabler. (Foto: Stadt Graz/Fischer)


Gleich zwei neue Jugendzentren entstehen nächstes Jahr in Graz. Heute wurden die Pläne dafür präsentiert.

                                                                                                                                

Auf jeweils 350 Quadratmeter Grundfläche werden sie vieles davon bieten, was junge Menschen brauchen – und sie sollen bereits im Herbst 2017 bezugsfertig sein: Die Rede ist von zwei nagelneuen Jugendzentren, die am Grünanger in Liebenau sowie in der Leuzenhofgasse im Bezirk Lend errichtet werden. Heute Vormittag wurden im neuen Trauungssaal im Rathaus die Wettbewerbssieger für die beiden Häuser von Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl als Baureferent sowie von Bürgermeister-Stellvertreterin Mag.a Dr.in Martina Schröck als Referentin für Jugend und Familie präsentiert – in der wohl letzten gemeinsamen Pressekonferenz vor Schröcks Rückzug aus der Politik. Die Architektur für die beiden Jugendzentren stammt von den Grazer Büros Zepp bzw. pürstl langmaier architekten.



Nagl: „Stadt wird jünger“

„Die Stadt wächst nicht nur, sie wird auch jünger“, betonte Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl die Notwendigkeit für den Neubau der beiden Jugendzentren. Das ECHO in der Leuzenhofgasse wird den bestehenden, aber völlig in die Jahre gekommenen Bestandsbau ersetzen, während in der Theyergasse am Grünanger ein attraktives Jugendzentrum in unmittelbarer Nähe zu einem Skatepark errichtet wird. „Wir können an diesen beiden Standorten in eigener Verantwortung jene Ausführung schaffen, die wir für notwendig halten“, betonte Nagl, der den Kampfgeist seiner Stellvertreterin Martina Schröck zur Realisierung dieser Pläne hervorhob. Die Gesamtkosten der Projekte bezifferte er mit jeweils knapp 900.000 Euro.



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Stolz auf die künftigen Jugend-Hotspots: v. l. Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, Bürgermeister-Stellvertreterin Mag.a Dr.in Martina Schröck und Stadtbaudirektor DI Mag. Bertram Werle. (Foto: Stadt Graz/Fischer)



Schröck: „Zwei Hotspots für die Jugend“

Bürgermeister-Stellvertreterin Mag.a Dr.in Martina Schröck freute sich über den einstimmigen Gemeinderatsbeschluss zur Errichtung der beiden Einrichtungen, die künftig die „Highlights“ der insgesamt 13 Jugendzentren der Stadt bilden werden. Beide seien Hotspots – das ECHO in einem sozial schwierigen Umfeld, jenes am Grünanger dank seiner vielfältigen Sport- und Bewegungsmöglichkeiten. Schröck: „Besonders froh bin ich, dass diese beiden Projekte noch in meiner Amtszeit auf Schiene gebracht wurden!“ Daneben sei in nächster Zukunft auch noch eine barrierefreie Adaptierung der Dietrichskeusch’n am Dietrichsteinplatz geplant.



Werle: „Wettbewerbe für beste Lösungen“


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Mit Bürgermeister Nagl, Bürgermeister-Stellvertreterin Schröck und Stadtbaudirektor Werle informierte auch Jugendamts-Referatsleiter Mag. Markus Schabler (ganz links) die Presse über die Jugendzentrum-Neubauten. (Foto: Stadt Graz/Fischer)


Stadtbaudirektor DI Mag. Bertram Werle erneuerte sein Bekenntnis zu Wettbewerben als Garant für beste architektonische Lösungen. Im gegenständlichen Fall seien jeweils die sechs gleichen Grazer Architekturbüros in einem einstufigen und anonymen Wettbewerb eingeladen worden. Alle Beiträge sind bis einschließlich Freitag, 24. Juni 2016, Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr im Foyer der Stadtbaudirektion Graz, Europaplatz 20, 5. Stock, bei freiem Eintritt zu besichtigen.



Schabler: „Jugendliche gestalten mit“

Der Referatsleiter für Offene Kinder- und Jugendarbeit im Jugendamt, Mag. Markus Schabler, belegte die Notwendigkeit für die neuen Jugendzentren anhand der Statistik: Von den rund 17.500 GrazerInnen zwischen 14 und 19 Jahren suchten rund 10.000 jährlich zumindest einmal eines der städtischen Jugendzentren auf, jährlich kämen fast 140 jugendliche StadtbewohnerInnen dazu. Wichtig: Die jungen Menschen würden in die Gestaltung ihrer Häuser aktiv eingebunden, zudem erwarte sie ein umfangreiches Angebot an Handwerk, Sport und Berufsorientierung sowie ein Treffpunkt ohne jeglichen Konsumzwang.





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So wird das Jugendzentrum am Grünanger aussehen. (Visualisierung: Architekturbüro Zepp)


Zepp: „Hochspannungsleitung als Herausforderung“

Die siegreiche Architektin für das Jugendzentrum am Grünanger, DIin Bettina Zepp, bezeichnete die Lage mit einer Hochspannungsleitung mitten durchs Planungsgebiet als echte Herausforderung, der sie mit zwei getrennten Baukörpern gegenübergetreten sei. Das Zentrum werde vorwiegend in Holzbauweise errichtet und sei auf eine starke Wechselwirkung mit dem benachbarten Skatepark ausgelegt: „Wer eine Einrichtung besucht, soll sich auch gleich von der anderen angezogen fühlen!“





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Das neue Jugendzentrum ECHO im Entwurf. (Visualisierung: pürstl langmaier architektur)


Pürstl und Langmaier: „Arena-Situation“

Ebenfalls auf den nachhaltigen Baustoff Holz setzten DI Bernd Pürstl und DI Herwig Langmaier vom Büro pürstl langmaier architekten, das den Wettbewerb für das neue Jugendzentrum ECHO für sich entschied. Den Bau habe man so positioniert, dass man im Zusammenwirken mit einer vorhandenen, mit Sträuchern bewachsenen Böschung eine Art von Arena-Situation erzeuge. Wie am Grünanger wird auch im ECHO ein eigener Mädchenbereich eingerichtet, um den – im Durchschnitt rund 30 Prozent – weiblichen Gästen der Jugendzentren Rückzugsbereiche anzubieten.



Jugendcafé als Herzstück

Beide Häuser bieten reich gegliederte Funktionsbereiche mit jeweils einem Jugendcafé samt Bar-, Küchen-, Ess-, Aufenthalts-, Spiel- und Rückzugsbereich als Herzstück. In einem Aktivraum sollen durch körperliche Aktivitäten Stress abgebaut und ein Gemeinschaftsgefühl aufgebaut werden, ein Kreativ-, Workshop- und Lernraum dient der Vorbereitung auf Prüfungen oder der Bewältigung von Bewerbungsschreiben, der Wohnungssuche oder von Hausaufgaben. Werkstätten bieten niederschwellige Beschäftigungsangebote, Büro- und Besprechungsräume sowie Außenanlagen, die auch außerhalb der Öffnungszeiten von der Öffentlichkeit genutzt werden können, runden das Angebot ab. An rund 20 Stunden pro Woche stellt das städtische Amt für Jugend und Familie Betreuungspersonal zur Verfügung. Betrieben wird das Jugendzentrum am Grünanger von der Wiki Kinderbetreuungs GmbH, das ECHO vom Verein JUKUS. Die Bauausführung liegt in den bewährten Händen der städtischen Gebäude- und Baumanagement GmbH (GBG), die beide Zentren zwischen Jänner und Herbst kommenden Jahres aus dem Boden „zaubern“ will.




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Siehe dazu auch:



Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl




Bürgermeister-Stellvertreterin Mag.a Dr.in Martina Schröck




Stadtbaudirektion Graz




Amt für Jugend und Familie




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