Stadt Graz
 24.06.2017         Textversion     Suche     Kontakt     Sitemap


Online Suche

 

Home



Aktuelles





Aktuelle Projekte





Stadtteilentwicklung





Baukultur





BürgerInnenbeteiligung





Stadtteilmanagement





LQI Modell Graz





EU Projekte





Kontakte





Links





Sie sind hier: Stadtentwicklung Graz » Aktuelles


Smart City: Bunte Ideen für lebendige Räume



Bildvergrößerung
Vertreter der Stadt mit Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl (Mitte) an der Spitze, der InvestorInnen und GrundeigentümerInnen sowie der siegreichen Büros präsentieren die Entwürfe für den öffentlichen Raum in der künftigen Smart City Graz. (Foto: Stadt Graz/Fischer)


Zwei Sieger brachte der EU-weite Ideenwettbewerb für den öffentlichen Raum der künftigen Smart City Graz. Gemeinsam geht es jetzt an die Umsetzung.

                                                                                                                                

Gleich zwölf Themenfelder wurden beim EU-weit ausgeschriebenen Ideenwettbewerb für den öffentlichen Raum der künftigen Smart City Graz westlich des Grazer Hauptbahnhofs beackert: Galt es doch, vom 11.000 Quadratmeter großen Park über weitere Grünzonen, die öffentlichen Plätze und Verkehrsflächen einschließlich Straßenbahntrasse bis hin zur Möblierung zukunftsfähige Lösungen zu finden, die sich mit den Grundsätzen einer Smart City – eines energieeffizienten, ressourcenschonenden und emissionsarmen Stadtteils mit höchster Lebensqualität – unter einen Hut bringen lassen. Ausgewählt wurden vom international hochrangig besetzten Preisgericht schließlich zwei Vorschläge aus Graz: Für Park und Grünräume wurden die Vorschläge von freiland Umweltconsulting ZT Gmbh mit dem Architekturbüro DI Josef Hohensinn auf Platz eins gesetzt, für die Ideen zur Gestaltung der Plätze der Entwurf des Ateliers für Architektur mit DI Thomas Pilz und DI Christoph Schwarz.



Ideen werden zu gemeinsamen Projekten

Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher EigentümerInnen und InvestorInnen sowie der mannigfaltigen Anforderungen an die öffentlichen Räume hatten die Stadt Graz und ihre Partner entschieden, statt eines Realisierungswettbewerbs einen Ideenwettbewerb auszuloben, dessen Ergebnisse noch mit allen Beteiligten und interessierten BürgerInnen zu konkreten Projekten weiterentwickelt werden. Wie wichtig eine gemeinsame Vorgangsweise im Hinblick auf den künftigen smarten Stadtteil im Umfeld von Helmut List Halle und Science Tower ist, verdeutlichen allein schon die Kennzahlen: Bis zum Jahr 2024 sollen dort mehr als 3.800 Menschen in 1.430 Wohneinheiten ein Zuhause finden – und direkt im Quartier fast 1.700 Arbeitsplätze vorfinden. Rund 600 SchülerInnen werden im neuen Schulcampus erwartet, insgesamt sind nach derzeitigem Stand Investition von rund 330 Millionen Euro vorgesehen.



Nagl: „Ort des Lebens“

Planungsreferent Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl betonte bei seinen „leidenschaftlichen Stadtentwicklungsthemen Smart City und Reininghaus“ die Wichtigkeit, den urbanen Raum zu einem Ort des Lebens und nicht nur zu einem Ort des Wohnens zu machen. Entsprechend seinem Grünraumkonzept, das für möglichst alle GrazerInnen eine öffentliche Grünfläche mit Aufenthaltsqualität in maximal 400 Meter Entfernung vorsieht, lege er großen Wert auf entsprechende Angebote. Aber nicht nur die 11.000 Quadratmeter öffentlicher Park müssten für die Menschen gestaltet werden: „Wir haben auch 15.500 Quadratmeter Plätze und 36.000 Quadratmeter Straßenfläche im unmittelbaren Areal – das darf nicht nur als Abstellraum für Autos verstanden, sondern muss in den Lebensraum integriert werden!“ Das gemeinsame Vorgehen aller Beteiligten sei wichtig: „Wir als Stadt Graz haben den Ankick vorgenommen, jetzt spielen viele mit – für ein Vorzeigeprojekt weit über Österreich hinaus!“



Werle: „Alle Seiten gewinnen“


Bildvergrößerung
Vorausblick: So sollen der öffentliche Park und die sogenannte Spirale aussehen. (Visualisierung: freiland Umweltconsulting + Architekturbüro Hohensinn)


Ein „starkes Team“ sieht auch Baudirektor DI Mag. Bertram Werle im Smart City-Konsortium mit zwölf Partnern sowie allen anderen Beteiligten. Basis für die Entwicklung seien städtebauliche Verträge, die den Mehrwert des Projekts für alle Seiten absichern: „Private entwickeln und finanzieren öffentliche Flächen mit und übertragen diese dann der Stadt – ein Modell, bei dem alle Partner gewinnen!“ In den anstehenden Gestaltungsplanungen für die öffentlichen Räume werde man die jetzt ausgezeichneten Entwürfe aufnehmen und gemeinsam unter Einbeziehung der BürgerInnen zu konkreten Umsetzungen entwickeln.



Inninger: „Qualitäten beider Siegerprojekte nutzen“

Stadtplanungsamtsvorstand DI Bernhard Inninger freut sich bereits jetzt auf einen belebten öffentlichen Raum in einem Quartier, das vom Kleinkind bis zu den SeniorInnen und von der Nahversorgung bis zum Schulcampus alle Angebote umfassen wird. Bei der Gestaltung werde man die Qualitäten beider Siegerprojekte nutzen.



Lallitsch und Hauser: „Bunt und zukunftsfit“

Raiffeisen Immobilien Steiermark-Geschäftsführer Mag. Nikolaus Lallitsch präsentierte die künftige Smart City als bunten und vielfältigen Stadtteil mit täglich 24 Stunden Leben – wofür öffentliche Räume mit Qualität Voraussetzung seien. Um diese anbieten zu können, müssten die Projektbeteiligten weit vorausdenken, wie sich das Leben in der Smart City entwickeln werde. Der Geschäftsführer der Helmut List Halle, Mag. Erwin Hauser, freute sich auf die neue Nachbarschaft in der Smart City, die sein Betrieb exklusiv seit 13 Jahren bewohne: „Es wird ein zukunftsfittes Quartier, das auch uns absichert!“



Bildvergrößerung
Ein Detail aus dem zweiten Siegerentwurf für die öffentlichen Räume der Smart City. (Visualisierung: Atelier für Architektur)



Ruhe- und Spielzonen, Wasser und Bäume

Details zu ihren preisgekrönten Ideen gaben DI Werner Pöll von freiland, DI Karl-Heinz Boigner von Hohensinn sowie DI Mag. Thomas Pilz vom Atelier für Architektur bekannt. Geboten werden grüne Ruhe- und Spielzonen, erlebbare Wasserflächen und viel öffentlich nutzbarer Raum zum Leben. Auf den Plätzen sind auch Bäume vorgesehen.



Alle Wettbewerbsbeiträge in Ausstellung

Alle Beiträge des Ideenwettbewerbs für den öffentlichen Raum der Smart City Graz Waagner-Biro sind in einer Ausstellung zu sehen, die von Montag, 24. September, bis einschließlich Freitag, 4. November 2016, im Foyer der Stadtbaudirektion Graz, Europaplatz 20, 5. Stock, zu sehen ist. Die Ausstellung ist an Werktagen Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 15 Uhr zugänglich, der Eintritt ist frei.




Schriftgröße: AAA
Seite zurückSeite druckenE-Mail an Autor


Siehe dazu auch:



Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl




Stadtbaudirektion Graz




Stadtplanungsamt Graz




Links:



Smart City Graz




Themen:



Rating erlauben




Griesplatz

Smart City Graz


System: ico»enterprise.cms
© Stadtbaudirektion – Europaplatz 20, 8011 Graz, Tel: +43/316/872-3500 Fax: -3509 E-Mail: stadtbaudirektion@stadt.graz.at